Tierpsychologin & Verhaltensberaterin



Der Hundeführerschein!

       

Der Hundeführerschein wurde entwickelt, um dem Halter die Möglichkeit zur Dokumentation zu geben, dass er seinen Hund im Alltag "sicher" unter Kontrolle hat und weder andere Menschen noch Hunde gefährdet.
In der Hundeführerscheinprüfung müssen die Hundehalter dies in typischen Alltagssituationen unter Beweis stellen und außerdem Fragen über die gesetzliche Regelungen, Lernverhalten und Kommunikation von Hunden, Verhalten von Besitzern in der Öffentlichkeit sowie Gesundheit und Aufzucht von Hunden beantworten.

Der Berufsverband (BHV) hat den Hundeführerschein in Zusammenarbeit mit führernden deutschen Tier-Verhaltenstherapeuten entwickelt.


Hundeführerschein bringt mehr sachkundige Hundehalter hervor.

Jedes Jahr stellen sich etwa 800 Halter mit ihren Hunden der BHV-Hundeführerscheinprüfung. Leider basieren die Hundeführerscheine nicht auf einem einheitlichen Qualtitätsniveau. Unterschiedliche Institutionen nehmen Prüfungen individuell ab, da gibt es große Unterschiede. Der BHV-Hundeführerschein ist in einigen Bundesländern als Sachkundenachweis anerkannt und wird bereits in Niedersachsen 2013 pflicht.

Im Moment sind nur Hundeführerscheine, welche über den BHV oder dem VDH geprüft werden, wirlich zu empfehlen.

Die Bundestierärztekammer empfiehlt den Tierärztekammern der Bundesländer den BHV-Hundeführerschein zum Nachweis der Sachkunde. Auch die Expertenkommission "Der gefährliche Hund" der tierärztlichen Gesellschaft für Tier-Verhaltenstherapie empfiehlt den BHV-Hundeführerschein als Sachkundenachweis.

Die Prüfung für den Hundeführerschein ist sehr umfangreich. Im praktischen Teil beobachten die Prüfer Hund und Halter in typischen Alltagssituationen - im Café, wenn der Hund unterm Tisch liegt und der Kellner kommt, beim Bummel in der Fussgängerzone und bei Gassi ohne Leine im Park. "Der Hund darf seine Umwelt weder gefährden noch belästigen".
Im Theorie-Teil müssen die Hundehalter 40 Fragen zu Hundeverhalten und -erziehung beantworten.

Warum Hundeführerschein? Das ist doch dasselbe wie die Begleithunde-prüfung?

Eben nicht. Beim Hundeführerschein wird der Hund und Halter auf die alltäglichen Situation vorbereitet, während die Begleithundeprüfung nur von Hundevereinen angeboten werden und immer eine hundesportvorbereitende Prüfung ist.

Was ist mit Problemhunden?

Wie bereits oben im Text erwähnt, können auch die Besitzer von schwierigen, unsicherer Hunden den Führerschein bestehen. Bedingung ist, dass der Hundehalter durch weitsichtiges Handeln das Verhalten seines Hundes sicher kontrolliert.

Wie ist das mit der Prüfung?

Am Ende des Kurses besteht die Möglichkeit eine Prüfung abzulegen. Diese besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Diese Prüfung wird von einem Externen Prüfer des BHV´s abgenommen.
Diesbezüglich fallen für die Prüfung kosten von 75.- € für den Prüfer und 10.- € für den BHV an.


Mehr informationen über den Kursablauf finden Sie unter: Kurse




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